NightMarys

Mar 02
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Out in Fabletown

Mir fehlt ein Mittelheft (#78) der absolut tollen Comicserie “Fables”. Und obwohl ich in den letzten Tagen kaum zum Lesen komme, das geht immer.

Grundidee:

- Sämtliche Märchenfiguren mussten vor einem Tyrannen in die Menschenwelt flüchten.

- Einige können ihr Wesen dem Menschsein anpassen (unter anderm Bigby Wolf, der als Mensch kettenrauchen muss, da sonst sein wölfisches Riechorgan ob unserer normalen stinkenden Welt durchdreht) und leben mitten in New York.

- Anderen gelingt das nicht so gut (wie zum beispiel den drei kleinen Schweinchen) und sie sind mehr oder weniger geparkt in einer Farm.

- Was wir alle ahnten, aber jetzt ist es amtlich: Es gibt nur einen Prince charming! Er ist sehr überzeugt von sich, halbwegs gutaussehend und hat sämtliche Prinzessinnen in Not gerettet, sei es Dornröschen, Aschenputtel oder Schneewittchen. Wie es wohl ist, sich einen Retter zu teilen, den man eigentlich gar nicht als Ehemann will?

Es gibt ein paar Märchenfiguren, die uns Deutschen recht komisch ankommen, weil wir sie nicht kennen und wir doch - spätestens seit den Grimms - es gewöhnt sind, als Märchenprofis dazustehen. Aber jene werden ansatzweise in den letzten Seiten der Tradies erklärt und laden zu weiterer Auseinandersetzung ein. Fliegende Affen irgendwer?? Blue Boy, vielleicht? Eben. Ein schwules Pornomagazin, ein Gemäde von Gainsborough, der sich kaum mit seinen Gemälden über Wasser halten konnte und ein Schlaflied:

Little boy blue, come blow your horn
The sheep’s in the meadow, the cow’s in the corn
Where is that boy who looks after the sheep?
Under the haystack fast asleep
Will you wake him? Oh no, not I
For if I do he will surely cry